Barbara Lüneburg

Komposition____________

Barbara Lüneburg

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Inspiriert von vielen Jahren intensiver Arbeit mit Komponisten komponiert Barbara Lüneburg seit 2004 vorwiegend elektroakustische Solo- und Kammermusik.

Im Rahmen ihres Forschungsprojektes TransCoding – From 'Highbrow Art' to Participatory Culture enstand beispielsweise die halbstündige Komposition Slices of Life für Violine, Soundtrack und (Text-) Video, die Barbara Lüneburg komponierte, wobei sie künstlerische Beiträge in Form von Bildern, Texten und Klängen einer Online Community (2016/17) in Komposition, Narrativ und Video miteinbezog.

Einige Stücke enthalten spezifisch performative Elemente wie beispielsweise die Komposition"My favourite reading" für fünf Aufführende mit Gettoblustern. In einigen Kompositionen erforscht sie dabei auch humorvoll ungewöhnliche Instrumente wie beispielsweise Tannenzapfen, Steine und Ballons nach ihren klanglichen Möglichkeiten.

Darüberhinaus arbeitet Barbara Lüneburg mit field recordings, sie remixt beispielsweise mexikanische Folklore mit Natursounds, und konzipiert und komponiert Soundwalks und Soundscapes für ihre derzeitige Heimat Wien (beispielsweise "Favoriten" - ein Soundscape vom 10. Bezirk in Wien komponiert für das Festival musikprotokoll im steirischen Herbst (2013)).

Sie hat in enger Zusammenarbeit mit Komponisten gemeinsam Stücke entwickelt, die international erfolgreich waren. Hervorzuheben ist dabei ihre Zusammenarbeit mit Alexander Schubert in der Entwicklung des Stückes "Weapon of Choice" für Violine, Bewegungssensor und Live-Video, mit Nick Fells für "CoS" für Violine und Live-Elektronik und Sascha Demand für "Blenden" für zwei elektrische Violinen und Zuspiel mit präparierten Geigen, und ein Zyklus von drei Kompositionen, die sie gemeinsam mit dem Duo David Stalling/Anthony Kelly komponiert hat.

Ausgewählte Kompositionen:

"Soundwaves" für elektrische Violine mit einem Soundtrack aus Synthesizerklängen und einem Part für akustische Violine (2013), Uraufführung 2014 im Museum Essl, Klosterneuburg bei Wien

"Mix-Down" nach einer Inspriation von Cardew (verstärkte Zither und Violine, Live-Elektronik und Soundtrack) 2013
Uraufführung auf dem Festival "Gemischter Satz" in Alte Schmiede, Wien

"Favoriten" - ein Soundscape vom 10. Bezirk in Wien komponiert für das Festival musikprotokoll im steirischen Herbst (2013).

"R.E.M.-cycle" (Insidepiano, E-Gitarre, Live-Elektronik und Licht) 2006
Uraufführung auf dem Festival "sound around" in Malmö (Schweden)

"Wribbeln" (für drei Performer mit verschiedenen Bällen/Ballons und Live-Elektronik) 2006
Beauftragt von der FIFA, Uraufführung im FIFA-Globus, Hamburg/Germany

"Vonk" (für drei Spieler mit Wasser, Steinen, Tannenzapfen, live-Elektronik und Soundtrack) 2004
Uraufführung auf dem Festival "Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik", Live-Mitschnitt vom ORF

"My Favourite Reading" (für fünf Performer mit Ghettoblastern) 2004
Uraufführung auf dem Festival "Hamburger Musikfest" in 2004.

Gemeinsame Kompositionen mit Anthony Kelly und David Stalling für den Zyklus "A journey"

  • a way into a place (Viola, Soundtrack, splitted video images) 2010
  • possible flightpaths (Violine, zwei Improvisatoren mit analogem Instrumentarium aller Art, Soundtrack und Video) 2011
  • inner self (Violin, Plattenspieler, Video, Licht und Schuhe) 2012

Alle Werke wurden auf dem Festival "Hilltown New Music Festival" uraufgeführt (2010/11/12).

Musik zu Film:

  • 2013 - "Aging" Video Anthony Cerniello, Musik: Barbara Lüneburg
  • 2010 – "A way into a Place" für Viola, Soundtrack und Videoprojektionen von Barbara Lüneburg, David Stalling, Anthony Kelly
  • 2009 – "Lucent Lines" Fassadenprojektion von Greta Gröttrup mit Musik von Burkhard Friedrich und Barbara Lüneburg
  • 2007 - Berlin Symphonie einer Großstadt (Entwicklung einer live-gespielten Filmmusik als Gemeinschaftskomposition von Sascha Demand, Barbara Lüneburg, Oleg Dziewanowski und Augsburger Tafelconfect)

Weitere intensive Kollaborationen mit beispielsweise

  • Nick Fells für "CoS" für akustische Violine und Live-Elektronik 2007
  • Sascha Demand für "blenden" für zwei E-Violinen und Soundtrack für vier präparierte akustische Violinen 2008
  • Alexander Schubert für "Weapon of Choice" für Violine, Bewegungssensor und -tracker, Live-Elektronik und Live-Video 2009; Uraufführung auf dem Festival "Blurred Edges" in Hamburg in 2009. Das Stück wurde seither weltweit aufgeführt und auch von anderen Violinisten ins Repertoire aufgenommen.