Barbara Lüneburg

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Barbara Lüneburg

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Barbara Lüneburg - Violine/ViolaBarbara Lüneburg
Violine, Viola, E-Violine

Barbara Lüneburgs Arbeit als Solistin und Kammermusikerin hat unzählige Komponisten zu neuen Solowerken, Violinkonzerten und Kammermusik inspiriert.

Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Violinwettbewerbe und empfing prominente Stipendien (wie unter anderen vom DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes). Barbara studierte an den Musikhochschulen Karlsruhe und Lübeck, in London an der Guildhall School of Music and Drama und am renommierten Tschaikowsky Konservatorium Moskau. In ihrem Spiel vereinbart sie die virtuose russische Schule mit einem modernen europäischen Ansatz.

Barbara Lüneburg hat die Professur für Ensemble und Digitale Medien an der Musikhochschule Trossingen inne und arbeitet als Forscherin in Drittmittelprojekten der Kunstuniversität Graz.

Als Dozentin wurde sie zur Europäischen Orchester Akademie, den Darmstädter Ferienkursen (Workshop zur künstlerischen Forschung 2018), der Ensemble Akademie Schleswig Holstein (Deutschland) und den Internationalen Sommerakademie der Musikuniversität Wien (Isa) wiederholt eingeladen.

Barbara Lüneburg ist ebenso auf etlichen CDs wie in Radio - und Fernsehproduktionen vertreten. Kritiker beschreiben ihr Spiel als teuflisch virtuos, leidenschaftlich, transparent, schillernd, beeindruckend rein, detailliert, nuancenreich, expressiv und packend. Ihre Solo-CD mit Bachs d-moll Partita in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und dem Label coviello classics wurde vom BBC Music Magazine mit 5 Sternen ausgezeichnet und als "kühn" beschrieben. Andere Kritiker sprachen von einem musikalischen Kosmos und einer Wanderung durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele. 2011 erschien Barbara Lüneburgs Solo-DVD in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und dem ZKM Karlsruhe. Frans de Waard schrieb darüber in Vital Weekly Mai 2011 “Eine exzellente Darstellung von Musik und Visuals", der irische Komponist Ed Bennett setze sie 2011 in seiner Liste für die Zeitschrift Grammophone auf die Top 10 der besten zeitgenössischen Produktionen der letzten Jahre und in klassik.com wurde sie als "Maßstäbe setzend" beschrieben. Ihre Solo-CD "The Refined Ear" bekam international exzellente Kritiken und wurde von klassik.com als eine der besten Neuerscheinungen des Jahres 2006 ausgezeichnet.

Als Solistin und Kammermusikerin ist Barbara Lüneburg international tätig mit Konzerten auf Festivals wie dem Bodenseefestival, Schleswig-Holstein Musikfestival, den Berliner Festspielen, und Donaueschinger Musiktage (D), dem Huddersfieldfestival (GB), den Bregenzer Festspielen, Avantgarde Tirol oder Wien modern (A), den Weltmusiktagen in Korea (2002), der Gaudeamus Week und Rumor Festival (NL), Radar-Festival und Cervantino Festival (Mexiko), Roaring Hooves (Mongolei), Fadjr Festival (Iran) und Crossing Borders (USA) sowie Solokonzerten beispielsweise in Österreich, Deutschland, England, Slowenien, Kroatien, Großbritannien, Irland, Italien, Zypern, Polen oder den USA.

Barbara Lüneburg war künstlerische Leiterin von ensemble Intégrales, das in den fast zwanzig Jahren seines Bestehens international als eines der führenden deutschen Ensembles für undirigierte, zeitgenössische Kammermusik gefragt war. Darüber hinaus war sie Primaria des Zephyr Quartetts Amsterdam.

An der Brunel University/London promovierte sie über das Thema "A holistic view on the creative potential of performance in contemporary music" und behandelt dabei theoretisch und in der Praxis Themen wie Kreativität, Kollaborationen zwischen Komponisten und Interpreten, Charisma, Bühnenpräsenz und Konzertaura. Für diese Forschungsarbeit allein hat sie in den Jahren 2008 bis 2010 dreißig neue Solo- und Kammermusikwerke für Violine, Viola und E-Violine in Auftrag gegeben. In ihrem künstlerischen Forschungsprojekt "TransCoding-From 'Highbrow Art' to Participatory Culture" untersucht sie partizipative Kunst über Social Media. Hieraus resultierte die halbstündige Multimedia Performance Slices of Life für Violine, Soundtrack und Video, die Barbara Lüneburg unter Einbezug von Beiträgen einer Online-Community komponierte.

Barbara Lüneburg schreibt elektroakustische Kompositionen für Kammermusikbesetzungen. Ihre Musik wurde auf Festivals neuer Musik in Kanada (TIES), Österreich (Tage der neuen Musik in Bludenz, aufgezeichnet vom ORF), Rumänien (Inner Sounds), Malmö/Kopenhagen (Schweden/Dänemark), Deutschland, auf der Städtetour des Fifa Globus und in den Niederlanden aufgeführt. Darüberhinaus hat Barbara Lüneburg in zahlreichen Kollaborationen mit international tätigen Komponisten wie bespielsweise Yannis Kyriakides (England/Niederlande), Marko Ciciliani (Österreich), Henry Vega (USA), Alexander Schubert (Deutschland) u.a. Kompositionen für Violine/Viola und E-Violine mitentwickelt.

Lüneburg hält laufend Vorträge, Workshops und Seminare auf internationalen Konferenz und an bedeutenden europäischen, asiatischen und amerikanischen Universitäten.

Bildnachweis: © Christina Fussenegger